Internetschrott
Internetschrott und wahre Meisterwerke
Das Web 2.0, auch Soziales Netzwerk genannt, bietet vielen Selbstdarstellern und Menschen, die ihre Gedanken gerne mit einer relativ breiten, non-familiären Masse teilen möchten, ein globales Forum. Dies kann in Form von Online-Tagebüchern, die je nach Einstellungen für jedermann sichtbar sind, per Blogs, der eigenen Homepage, Foren oder innerhalb der diversen Sozialen Netzgemeinschaften, wie Facebook, Twitter & Co, geschehen. Selbstverständlich ruft das auch viel Nonsens und Internetmüll auf den Plan, wie die beliebten "Klugscheißer"-Kommentare in Foren. Demgegenüber stehen wiederum ernstzunehmende, aber auch ernste geistige Ergüsse, die die Begrifflichkeit "Internetliteratur" um eine Dimension bereichert.
Interaktion mit der Leserschaft
Autoren, die sich beispielsweise noch nicht auf dem Schriftstellermarkt etablieren konnten, es via Verlage einfach nicht möchten oder sich erst einmal Ausprobieren wollen, haben die Option im Internet per einschlägiger Portale, wie "autorenweb.de" oder "buch-schreiben.net", ihre Texte zu veröffentlichen. Seien es nun Gedichte, Kurzgeschichten oder ganze Romane, alles ist Willkommen und wird gelesen sowie beurteilt.
Der Testlauf
Selbstverständlich muss man auch auf negatives Feedback gefasst sein und darf dementsprechend nicht allzu zart besaitet sein. Doch da die Resonanz meist von anderen (Hobby-)Autoren stammt, sind unangemessene Kommentare die Ausnahme. So kann man sich auf sinnvolle Kritik, die durchaus viel Lob beinhalten kann, freuen, und seinen Schreibstil weiter verbessern.
Entdecken und Entdeckt werden
Zudem sind einige Autorenportale mit professionellen Lektoren und Online-Buchdruck-Unternehmen beziehungsweise Verlagen, wie epubli.de, vernetzt oder verweisen zumindest auf diese.Das heißt, wer seine Werke gerne gesammelt oder einzeln veröffentlichen möchte, hat dazu durchaus die Chance und wer weiß, vielleicht winkt ja die große Entdeckung!